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TRIZ Grundprinzip

Das TRIZ Grundprinzip beruht darauf, dass es bei der Lösung von Problemen, Aufgaben und innovativen Fragestellungen, bereits vorhandene Lösungsansätze gibt. Diese allgemein gültigen Lösungsansätze wurden durch ausgiebige Patent- und Kreativitätsforschungen gefunden. Somit wird der Lösungsraum durch eine weitere Quelle ergänzt. Studien haben gezeigt [ETH Zürich], dass die Anzahl der gefundenen Konzepte ca. verdoppelt werden.

 

9-Windows

TRIZ Denken ist Denken in Raum und Zeit. Das Basis Prinzip des 9-Window Operators ist es, die Raum-Zeit Fläche in 9 Segmente zu unterteilen.
3 Raum-Ebenen: Super-System, System und Subsystem
3 Zeit-Raster: Vergangenheit, Jetzt und Zukunft

 

Idealität

Systeme entwickeln sich in Richtung zunehmender Idealität. Die Idealität kann als Funktion folgendermaßen beschrieben werden:
Idealität = Summe der nützlichen Funktionen / (Summe der schädlichen Funktionen & Summe der Kosten).
Auf der höchsten Stufe der Idealität erfüllt das System alle nützlichen Funktionen ohne schädliche Nebeneffekte und ohne Kosten. Dies wird i.d.R. dadurch erzielt, indem das Supersystem das System in sich aufnimmt.
TRIZ definiert in Zusammenhang mit der Idealität auch das "Ideal Final Result" - IFR. Durch die Festlegung des IFR können Denkbarrieren überwunden werden.

 

Widersprüche

TRIZ unterscheidet zwischen technischen und physikalischen Widersprüchen. Bei technischen Widersprüchen (im Englischen Engineering Contradictions) wirken zwei System-Parameter in unterschiedliche Richtungen und treten so in Konflikt zueinander. Z.B. soll die Bauform eines Produktes reduziert werden, jedoch wird dadurch die Stabilität verschlechtert. Technische Widersprüche lassen sich durch die 40 innovativen Prinzipien lösen. Technische Widersprüche können i.d.R. in physikalische Widersprüche überführt werden. Dabei tritt eine Eigenschaft in Konflikt mit sich selbst. Z.B. sollte etwas warm und gleichzeitig kalt sein. Physikalische Widersprüche können mit den 4 Separationsprinzipien gelöst werden.

 

Ressourcen

TRIZ verwendet den Ressourcenbegriff sehr weitgehend. Ressourcen sind Systemteile, die in ihrer Performace nicht maximal ausgenutzt sind, genauso wie Felder, Kräfte und Energien. Ressourcen werden auf mindestens 3 Systemebenen betrachtet um auch "umliegende" freie Ressourcen für eine Lösung heranziehen zu können. Neben den direkten erkennbaren Ressourcen, gelten auch die indirekten oder verknüpften Ressourcen als wichtige Bestandteile einer TRIZ Systemanalyse.

 

SLP

in Bearbeitung


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